Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Rezept für 4 Personen:
2 große Salatgurken
2 Schalotten, geschält und in Ringe geschnitten
1 EL Sonnenblumenöl
3 TL Senfkörner
250 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
100 ml Milch
30 g Butter
10 g Mehl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 Zweige Dill, waschen und fein hacken
4 Räucheraalfilets
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten; zuzüglich 4 Stunden Garzeit
Rezept für 4 - 6 Personen:
1,5 Kg Tafelspitz
1 großes Bund Suppengrün, gewaschen, geputzt und geschält
4 Lorbeerblätter
8 Pimentkörner
8 schwarze Pfefferkörner
2 Nelken
Salz
Zubereitungszeit: ca. 2 Stunden
Rezept für 4 Personen:
1 Kg Rindergulasch
2 EL Butterschmalz
2 Zwiebeln, geschält und in Würfel geschnitten
2 Knoblauchzehen, geschält und klein gehackt
400 ml trockener Rotwein
300 ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver edelsüß
2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 mittelgroße Dose kleine Champignon "Ganze Köpfe" (z.B. von Bonduelle), gut abgetropft
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Rindergulasch ist ein absoluter Klassiker und ein leckeres Essen, das nicht sehr aufwendig von der Zubereitung ist.
Zunächst erhitzt Ihr das Butterschmalz in einem Bräter und lasst dann das Fleisch darin rundherum braun anbraten. Anschließend gebt Ihr die Zwiebeln mit dem Knoblauch ebenfalls in den Bräter und bratet alles kurz mit an. Danach das Paprikapulver (edelsüß und scharf) sowie das Tomatenmark hinzufügen und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Das Ganze wird mit Rotwein abgelöscht und aufgekocht. Dann mit Salz und
Pfeffer würzen, die Gemüsebrühe angießen und zugedeckt bei niedriger Hitze 90 Minuten leise köcheln lassen. Nach 60 Minuten die Champignon Köpfe hinzugeben und mit schmoren.
Abschließend gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Zum Gulasch schmecken hervorragend Kartoffelklöße und Rotkraut.
Zubereitungszeit: ca. 2 Stunden
Rezept für 4 Personen:
1 küchenfertiges, zerlegtes Kaninchen (Rücken mit Knochen, 2 Hinterkeulen, 2 Vorderläufe, 2 Filets)
2 Dosen gehackte Tomaten
1 große Gemüsezwiebel, geschält und grob gewürfelt
3 Knoblauchzehen, geschält
2 EL getrockneter Bärlauch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL Butterschmalz
Ich habe letzte Woche ein küchenfertiges Kaninchen vom Markt mitgebracht und es am Wochenende zubereitet. Geschmort habe ich es in meiner gusseisernen Tagine von "Le Creuset", es gelingt aber auch in einem Schmortopf.
Zunächst salzt und pfeffert ihr die Kaninchenteile und bratet sie in dem heißen Butterschmalz kurz von allen Seiten braun an (dies kann in der Tagine erfolgen oder auch dem Schmortopf). Dann nehmt ihr die angebratenen Kaninchenteile kurz heraus und gebt die gehackten Tomaten, die Gemüsezwiebel, die Knoblauchzehen und den Bärlauch in die Tagine/in den Schmortopf um alles gut miteinender zu vermengen. Die Kaninchenteile wieder hinzufügen und bei mittlerer Hitze in der geschlossenen Tagine/im geschlossenen Schmortopf ca. 2 Stunden schmoren. Nach der Hälfte der Zeit die Kaninchenteile einmal wenden und weiterschmoren. Abschließend das Ganze nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Hierzu passt wunderbar ein Kartoffelgratin.
Zubereitungszeit: ca. 120 Minuten (inkl. schmoren)
Rezept für 4 Personen:
4 große Rinderrouladen
8 Scheiben frischer Bauchspeck
1 Glas mittelscharfer Senf
2 große Zwiebeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
4 Gewürzgurken, der Länge nach geviertelt
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1/2 Flasche trockener Rotwein
1/2 Liter Wasser
2 TL Speisestärke
12 Zahnstocher aus Holz
3 EL Butterschmalz
Die Rouladen lassen sich hervorragend am Vortag vorbereiten, da sie aufgewärmt fast noch besser schmecken.
Zunächst tupft ihr von den Rouladen den Fleischsaft mit einem Küchentuch ab und legt sie ausgebreitet auf ein großes Brett. Nun bestreicht ihr eine Seite der Roulade großzügig mit Senf und legt dann in jeweils zwei Scheiben Bauchfleisch darauf. Jetzt kommen noch jeweils eine geviertelte Gewürzgurke sowie eine halbe, klein gewürfelte Zwiebel als Füllung auf das Fleisch.
Anschließend wird die Roulade aufgewickelt, d.h., ihr beginnt an einem Ende damit, die Roulade vorsichtig aber fest aufzurollen. Sollte dabei etwas von der Füllung (wie z.B. Zwiebel) herausfallen, einfach seitlich wieder hineindrücken. Damit man später auf dem Teller keinen Bindfadensalat hat, verschließe ich jede Roulade mit je 3 Zahnstochern - ein Zahnstocher hält am Schluss des Aufrollens das Fleisch zusammen, mit den anderen beiden verschließe ich jeweils die Seiten, sodass keine Füllung beim Braten herausfallen kann.
In einem großen Bräter lasst ihr das Butterschmalz aus und bratet die Rouladen von allen Seiten dunkelbraun an. Dann nehmt ihr die Rouladen kurz heraus, löscht mit Wasser ab, rührt 2 EL Senf unter und gebt den Rotwein hinzu. Die Rouladen kommen nun in den Sud zurück und müssen dann für 90 Minuten bei mittlerer Hitze im geschlossenen Bräter schmoren, bis sie schön zart sind (nach ca. 45 Minuten die Rouladen einmal wenden).
Für die Sauce vermengt ihr die Speisestärke mit etwas Wasser und rührt, je nach dem wie eingedickt ihr eure Saucen mögt, in den kochenden Sud ein (die Rouladen vorher herausnehmen). Abschließend das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rotkraut und Klöße kann man wunderbar zu Rouladen servieren.
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Kosten für 4 Personen: ca. 8 Euro
Rezept:
1 mittelgroßer Spitzkohl
4 Thüringer Mettwürste
1 Becher Creme fraiche
2 EL Instantbrühe
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Jetzt kommt allmählich die kältere Jahreszeit und somit auch wieder der Kohl auf den Markt. Früher war der Kohl in jeglicher bei meiner Familie nicht so beliebt, dies hat sich jedoch mit dieser Kreation schlagartig geändert!
Zunächst schneidet ihr die Mettwürste in Stücke und bratet diese in einem großen Schmortopf mit etwas Olivenöl scharf an. In der Zwischenzeit wird der Spitzkohl der Länge nach 2 Mal durchgeschnitten, sodass Viertel entstehen (so lässt sich der Strunk einfacher entfernen). Ihr schneidet zuerst den dicken Strunk heraus und dann den Spitzkohl in schmale Streifen und zwar quer (ihr könnt auch längs schneiden, doch dann werden die Kohlstreifen ziemlich lang).
Den geschnittenen Spitzkohl nun in ein Sieb geben und waschen. Anschließend kurz abtropfen lassen (es kann ruhig etwas Wasser dabei sein) und alles in den Topf zu den Würstchen geben. Das Ganze muss nun einmal kräftig umgerührt werden und im geschlossenem Topf bei nicht zu geringer Temperatur ca. 10 Minuten köcheln (nicht zu lange köcheln lassen, der Kohl sollte bissfest sein).
Zuletzt kommen das Creme fraiche und die gekörnte Brühe (ohne Wasser) hinzu, mit Salz und Pfeffer wird alles nochmal nach Belieben abgeschmeckt.
Man kann zu der Spitzkohlpfanne wunderbar Nudeln reichen, ihr werdet erstaunt sein wie lecker das Gericht ist!
Zeitaufwand: ca. 120 Minuten
Kosten für 4 Personen: ca. 10 Euro
Zutaten für 4 Personen:
1 Kg Kasslernacken am Knochen im Stück
2 Dosen mildes Weinsauerkraut
50 g Partyschmalz
Dieses Rezept braucht zwar etwas Zeit, ist aber völlig unkompliziert und lässt sich super (auch schon am Vortag) vorbereiten.
Ihr lasst in einem Bräter (ich benutze vorzugsweise meinen Bräter von LE CREUSET) das Schmalz anbraten und löscht dieses dann mit dem Sauerkraut sowie dem eigenen Saft des Krautes ab. Es muss alles gut miteinander vermengt werden bevor der Kassler Nacken auf das Sauerkraut gelegt werden kann. Das ganze muss nun einmal richtig aufkochen, danach kommt der Deckel auf den Topf und das ganze köchelt bei niedriger Temperatur ca.120 Minuten vor sich hin. Nach ungefähr einer Stunde müsst ihr das Fleisch einmal wenden, (drückt es etwas in das Sauerkraut) und bei geschlossenem Topf eine weitere Stunde weiter köcheln lassen.
Es ist wichtig, dass der Knochen am Kassler Nacken bleibt, er verleiht dem Gericht den herzhaften und deftigen Geschmack.
Nach 120 Minuten ist das Fleisch butterzart und lässt sich problemlos vom Knochen lösen.
Man kann zu dem Sauerkraut mit Kassler Nacken Kartoffeln, Kartoffelstampf oder auch nur frisches Landbrot servieren. Eine Portion Senf dazu rundet das ganze noch ab.
Probiert es aus und lasst es euch schmecken!